1. Achten Sie auf eine ausgewogene, Vitamin-D-reiche Ernährung!
    Bei einer Autoimmunerkrankung ist der gesamte Organismus einer erheblichen Belastung ausgesetzt. Speziell hier ist es wichtig, den Körper durch eine ausgewogene, leichte Kost zu unterstützen. Zudem mehren sich Hinweise, dass ausreichend Vitamin D mithelfen kann, Schübe einer Dermatomyositis zu bremsen.
  2. Schlafen Sie ausreichend!
    Schlaf hilft Stress zu verringern. Stress durch Schlafmangel wäre für das Immunsystem, das bei einer Myositis ohnehin schon falsch funktioniert, eine weitere Belastung. Zudem fühlen sich Myositis-Patienten ohnehin häufig erschöpft, weshalb man sich schon deshalb ausreichend Zeit nehmen sollte, die Energiespeicher wieder aufzufüllen.
  3. Halten Sie die vorgeschriebene Therapie und die regelmäßigen Kontrolltermine unbedingt ein!
    Eine Myositis ist eine chronische Erkrankung mit wechselndem Verlauf. Umso wichtiger ist es, dass die Wirkspiegel der Therapien konstant hoch gehalten werden. Schübe einer Myositis können für einen Laien unmerklich beginnen. Auch deshalb sind regelmäßige Kontrollen bei Ihrem Arzt so wichtig!
  4. Verwenden Sie Sonnencremen mit Lichtschutzfaktor 50, und tragen Sie einen Hut!
    Patienten mit Dermatomyositis gelten als lichtempfindlich. Zu starke Sonneneinstrahlung kann nach einigen Tagen zu einem Schub der Krankheitsaktivität führen. Meiden Sie deshalb strikt die Mittagsstunden, und verwenden Sie auch sonst lückenlos Sonnencremen mit Lichtschutzfaktor 50 sowie einen physikalischen Sonnenschutz, z. B. einen Hut. Ihr Körper wird es Ihnen danken!
  5. Sprechen Sie Beschwerden bei Ihrem Arzt an!
    Ein guter Arzt, eine gute Ärztin wird sich regelmäßig nach Ihren Beschwerden erkundigen. Da diese Beschwerden bei der Dermatomyositis jedoch sehr vielfältig sein können, sprechen Sie bitte Erkrankungszeichen an, die noch nicht zur Sprache gekommen waren – dies ist für ein optimales Therapieergebnis förderlich!