Ist die Diagnose einmal gesichert, dann muss das Ziel sein, möglichst rasch die akute Krankheitsphase zu beenden, um nicht schwere irreversible Organschäden zu riskieren. Hier kommt meist das bewährte Kortison zum Einsatz. Um dessen Nebenwirkungen gering zu halten, gehört diese Therapie unbedingt in erfahrene Hände. Meist ist parallel dazu sowie im Anschluss daran eine kortisoneinsparende Erhaltungstherapie nötig. Diese soll bewirken, dass die Erkrankung dauerhaft unterdrückt wird und die Patientinnen und Patienten wieder in ihren Lebensalltag zurückkehren können; einerseits gibt es schon lange bekannte Substanzen (Azathioprin, Mycophenolat-Mofetil, Methotrexat und andere), andererseits aber auch moderne Therapien (Belimumab, Baricitinib, TNF-Blocker und andere).

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